28.02.2015

12 Tops Challenge im Februar

Constanze ruft am letzten Tag des Februars wieder zur 12 Tops Challenge auf. Das erste Oberteil, das ich in diesem Monat genäht habe, trägt sicherlich nicht wirklich zum Kampf gegen die Oberteilschwäche bei, Pailletten sind eher nicht alltagstauglich. Aber wenn ich mir mal etwas in den Kopf gesetzt habe ... Nachdem ich den Stoff im Marc Aurel Outlet in Verl gesehen und sogar noch einen Nacht darüber geschlafen hatte, wollte ich unbedingt einen Paillettenpullover. Frau Bunte Kleider hat mir den Stoff mitgebracht und Frau machen statt kaufen war so lieb, mir ein Stück ihres ebenfalls im Outlet erworbenen Wollstricks abzugegeben. Meine Idee war, die Pailletten durch die Kombination mit dem groben Strick weniger festlich wirken zu lassen und so ein Teil zu bekommen, dass ich öfter als vielleicht zu Silvester tragen kann. Dazu sollte auch eine Kaputze beitragen. Als Schnitt habe ich mir "Else" ausgesucht, gekürzt auf Pulloverlänge.


Leider sind die Fotos ganz schlecht geworden, ich werde in den nächsten Tagen noch ein Tageslichtfoto nachreichen. 

Das Nähen war sehr viel Arbeit, ich habe das Paillettenvorderteil zuerst auf Wirkfutter genäht und dann alle Pailletten auf der Nahtzugabe abgeschnitten - und das waren wirklich viele! 
Stunden (!) habe ich dafür gebraucht.

Mein zweites Oberteil ist eine ganz andere Interpretation des Else-Schnitts - viel alltagstauglicher und kombinationsfreundlicher. Es passt zu Jeans:




und zu meinem neuen Leorock







Diesen Pullover werde ich sicherlich häufig tragen.

Und jetzt bin ich auf die anderen Februar Oberteile gespannt. Danke an Constanze für diese tolle Aktion.

01.02.2015

12 Tops Challenge im Januar

Santa Lucia Pattern hat zur 12 Tops Challenge aufgerufen - als hätte sie es geahnt, habe ich mir für dieses Jahr wirklich vorgenommen, ganz gezielt Oberteile zu nähen, vorzugsweise solche, die ich auch zu Hosen tragen kann, aber auch solche, die gut zu meinen Röcken passen, Schon bevor ich von dieser Aktion wusste, hatte ich zwei Schnittmuster bestellt. Zum einen Vogue 1323 und zum anderen  Bruyère von Deer an Doe. Den Vogueschnitt habe ich auf der AnNäherung genäht. Er ist ganz toll, weitere Blusen sind in Planung, den Schnitt werdet ihr deshalb hier sicherlich auch bald zu sehen bekommen. Jetzt aber erst einmal Bruyère:




Die Bluse von Deer and Doe passt perfekt zu schmalen Hosen und hat zudem auch noch eine wirklich besondere Schnittführung. Sie hat Elemente der Hemdbluse wie Kragen, Knopfleiste, Manschetten, ist aber keineswegs bieder.


Den Stoff  habe ich ursprünglich mal für ein Kleid gekauft, er ist dünn mit einer schönen Struktur und einem guten Fall. Und er hat einen Wollanteil - damit mir nicht so schnell kalt wird. 


Weil ich für ein Probeteil zu faul war, habe ich mich beim Nähen langsam an die Passform herangetastet. Das war gar nicht so einfach, weil ich französische Nähte haben wollte und weil mir zunächt nicht klar war, wo die vordere Mitte sein sollte. (Die Blende liegt vierfach, sie wird im Abstand von 2,5 cm angenäht und dann mehrfach gefaltet.) Um'sTrennen bin ich also nicht herum gekommen. Insgesamt bin ich mit der Bluse aber sehr zufrieden und werde den Schnitt noch einmal nähen, dann etwas frühlingshafter und mit Paspeln.

Wer sich sonst noch dem ersten Teil der Herausforderung "12 Tops" gestellt hat, seht Ihr bei Santa Lucia Pattern.

28.01.2015

MMM

In meinem Stoffschrank gibt es einige Stoffe, die ich schon oft für bestimmte Projekte in Betracht gezogen habe, um beim Auflegen der Schnitteile zu merken, nein, es reicht einfach nicht für ein Kleid oder eine Jacke, du kannst es drehen und wenden wie du möchtet. Meine Oma hat früher in solchen Fällen an einer Stelle Stoff abgeschnitten, um ihn dort, wo er fehlte, wieder anzunähen. Ich kann mich gut an eine Hose erinnern, die zwischen den Beinen einen Keil hatte.
Da nähe ich mir doch lieber einen Rock...., ein knapper Meter reicht für schmale Röck allemal.

Entschieden habe ich mich für ein Modell aus der Burda 5/2010, an dem schon lange ein Zettelchen klebt:

 

Ein schmal geschnittener Rock, mit schönen Eingrifftaschen vorne. Da muss man die Hände einfach reinstecken.  Auf der technischen Zeichnung könnt ihr die Taschenform besser erkennen:


 Und auch hinten mit Taschen:


Im Original wird der Rock nicht gefüttert, weil ich aber einen Wolltweed verwendet habe, wollte ich darauf nicht verzichten. So ist ein schöner warmer Wollrock entstanden:


Mit kuscheliger Strickjacke genau richtig für das kalte Schmuddelwetter.

Und jetzt hier entlang zum Me Made Mittwoch Blog, wo Frau Crafteln uns ein wunderschönes Karokleid zeigt. Und was tragt Ihr an diesem kalten Januartag? Das werde ich leider erst später erfahren, denn jetzt ruft die Arbeit!