28.01.2015

MMM

In meinem Stoffschrank gibt es einige Stoffe, die ich schon oft für bestimmte Projekte in Betracht gezogen habe, um beim Auflegen der Schnitteile zu merken, nein, es reicht einfach nicht für ein Kleid oder eine Jacke, du kannst es drehen und wenden wie du möchtet. Meine Oma hat früher in solchen Fällen an einer Stelle Stoff abgeschnitten, um ihn dort, wo er fehlte, wieder anzunähen. Ich kann mich gut an eine Hose erinnern, die zwischen den Beinen einen Keil hatte.
Da nähe ich mir doch lieber einen Rock...., ein knapper Meter reicht für schmale Röck allemal.

Entschieden habe ich mich für ein Modell aus der Burda 5/2010, an dem schon lange ein Zettelchen klebt:

 

Ein schmal geschnittener Rock, mit schönen Eingrifftaschen vorne. Da muss man die Hände einfach reinstecken.  Auf der technischen Zeichnung könnt ihr die Taschenform besser erkennen:


 Und auch hinten mit Taschen:


Im Original wird der Rock nicht gefüttert, weil ich aber einen Wolltweed verwendet habe, wollte ich darauf nicht verzichten. So ist ein schöner warmer Wollrock entstanden:


Mit kuscheliger Strickjacke genau richtig für das kalte Schmuddelwetter.

Und jetzt hier entlang zum Me Made Mittwoch Blog, wo Frau Crafteln uns ein wunderschönes Karokleid zeigt. Und was tragt Ihr an diesem kalten Januartag? Das werde ich leider erst später erfahren, denn jetzt ruft die Arbeit!

25.01.2015

Sonntagskleid

Schon oft habe ich morgens ein Outfit gewählt, mit dem Gedanken, davon Fotos zu machen, schon oft habe ich es abends wieder ausgezogen und gedacht: "Mist, schon wieder keine Fotos gemacht". Heute hat es aber geklappt:


Das Kleid habe ich Ende letzten Jahres genäht - es ist Burda 6916 - den Schnitt habe ich hier schon einmal gezeigt. Es ist aus einem Doubleface Romanit genäht - eine Seite schwarz, eine Seite mit Muster. So konnte ich noch während des Nähens entscheiden, wie es mir am besten gefällt. Manchmal fehlt es mir nämlich an Visualisierungskraft. Diese Mal habe ich vorne einen kleine Schlitz eingarbeitet und auch hinten hat es einen kleinen Gehschlitz.
Das Kleid ist dank des dehnbaren Stoffes schön bequem (man sieht an den Falten, dass ich es den ganzen Tag getragen habe) und kommt ohne Reißverschluss aus.

Im Sommer werde ich den Schnitt noch einmal nähen, aus Jeans (mit Stretch) und abgesteppten Nähten. Wenn ich bis dahin nicht schon wieder tausend andere Ideen habe :-)

22.01.2015

MMM

Spät und nicht in der Bielefeld-AnNäherungsbluse, sondern im Blazer. Aber mit Bielefeld hat die Jacke trotzdem zu tun, denn den Stoff dafür habe ich bei der AnNäherung 2014 in Verl gekauft.


Der Stoff ist ein schöner warmer Wollstoff in einer interessanten Farbkombination: blau und braun (rot-braun).  Das hat es allerdings auch nicht ganz einfach gemacht. Passende Knöpfe in genau diesem Farbton zu bekommen, war zum Beispiel unglaublich schwer. Diese sind nicht der Brüller, aber ok,


Die Jacke ist schmal geschnitten, für die Bewegungsfreiheit ist hinten ein Schlitz eingenäht. Der Schnitt ist aus der Burda 1/2014. Ich werde ihn mir merken, denn die Passform ist für mich sehr gut.



Getragen habe ich die Jacke gestern mit Jeans und blauem T-Shirt. Ich würde sie gerne mit braun kombinieren, damit die interessante Farbstellung noch besser zur Geltung kommt. Aber wenn man danach sucht....... für alle Fälle habe ich einen kleine Stoffrest in meiner Handtasche.

Jetzt reihe ich mich noch schnell in die Reihe der anderen Selbernäherinnen auf dem Me Made Mittwoch Blog ein, wo heute Sylvia von frauenoberbekleidung mit den Nähkolleginnen aus Leipzig, ihren Gastauftritt hat.