01.10.2014

Me Made Mittwoch Leojäckchen

Mein Leojäckchen habe ich schon vor einiger Zeit genäht. Trotzdem habe ich es den ganzen Sommer nicht getragen, sondern nur ab und zu angehimmelt. Ich wollte jede Gelegenheit nutzen, um meine Sommerkleider zu tragen. Aber jetzt habe ich richtig Lust auf meine Herbstgarderobe.


Ich habe es nach einem Schnitt aus der Burda 3/2013 genäht:

Den Schnitt finde ich superklasse. Aber Vorsicht, wenn ihr ihn auch verwenden möchtet. Er fällt insbesondere im Taillenbereich sehr schmal aus. Wenn der Stoff nicht superdehnbar ist, rate ich Euch, an der Taille ein oder zwei Zentimeter hinzuzufügen. Ich habe Gr. 34 genäht und im Taillenbereich die Nahtzugabe herauslassen müssen.


Das Absteppen der Blende habe ich mit dem Blindstichfuss meiner Nähmaschine gemacht. So bekommt man eine schöne gleichmäßige Naht hin.



Kombiniert habe ich die Strickjacke mit meinem Spitzenrock. Ich habe ihn hier schon einmal gezeigt. Ich mag die Kombination des Strickstoffs mit dem Spitzenstoff sehr gerne und habe mich in meinem  Outfit gestern sehr wohl gefühlt. Der Stoff lässt sich unglaublich schlecht fotografieren (mal abgesehen davon, dass ich einfach nicht posen kann!). Nur diese Detailaufnahme kommt ihm ziemlich nahe:


Ich habe ja schon oft bedauert, dass ich nicht so gut stricken kann, aber mit diesem Jäckchen kann ich fast mit einer Miette mithalten. Es lässt sich farblich toll kombinieren und sieht zur Jeans, zum Rock und zum Kleid gut aus.

Wie jeden Mittwoch zeigen auch heute wieder viele Selbermacherinnen auf dem Me Made Mittwoch Blog ihr Outfit. Allen voran Dodo in einem wunderschönen Rock!

24.09.2014

MMM in Schluppenbluse

Zu Blusen habe ich kein gutes Verhältnis, meinstens finde ich sie zu bieder, zu unbequem, zu kühl. Ganz abgesehen davon, habe ich jede Woche Unmengen an Bügelwäsche, das Verlangen den Stapel Männerhemden mit Blusen aufzustocken, hält sich sehr in Grenzen. Mein Kleiderschrank sagt allerdings, dass ich etwas gegen die Oberteilschwäche tun sollte. Und da komme ich an Blusen oder blusenähnlichen Oberteilen einfach nicht vorbei. Um die ungeliebten Aspekte der Bluse auszuschließen, habe ich zuerst mit einer Schluppenbluse aus Jersey angefangen. Das Wort "Bluse" kommt also schon mal vor.


Das Schnittmuster stammt aus der burda 9/2007, Modell 101. Wie immer ist mir Größe 36 bei burda einfach zu groß. Ich werde nie verstehen, warum sie nicht einfach alle Schnitte von Größe 34 bis XY anbieten. Ich musste den Schnitt also ein wenig anpassen.


Das Material ist ein Viskosejersey von Hilco, den ich noch in meinem Bestand hatte. Er ließ sich sehr gut verarbeiten und hat einen schönen Fall. Die Schluppe habe ich nur einfach verschlungen, um sie zur Schleife zu binden, sind die Stofflagen zu dick.

Mit meiner ersten quasi Bluse bin ich ganz gut zufrieden. Sie ist bequem und peppt meine Jeans auf. Nur die Schluppe stört manchmal wie ich heute Morgen beim Einräumen der Spülmaschine feststellen durfte. Beim Vorbeugen ist also Vorsicht geboten.

Bei uns ist es heute schon empfindlich kühl, ich glaube, mit dem Sommer muss ich jetzt einfach mal abschließen. So freue ich mich auf den Herbst mit Wollröcken, dicken Strickjacken, Stiefeln und das Feuer im Ofen. Irgendwie muss ich der dunklen Jahreszeit ja etwas Positives abgewinnen.

Beim MMM begrüßt uns heute Claudia, in einem wunderschönen Geburtstagsoutfit.











17.09.2014

MMM

Nach dieser gefühlt endlos langen Pause des MMM und des Sommers kehrt heute beides zurück - die Sonne und das Highlight der Woche - der Me Made Mittwoch! Hach, ich freue mich, denn ich habe diese Inspirationsquelle doch sehr vermisst. Fast hätte ich es nicht geschafft, beim Start - übrigens ein herzlich willkommen an die neuen Mitglieder der Crew - dabei zu sein. Schon in der Dämmerung haben wir noch schnell ein paar Fotos machen können, die zum Glück noch etwas geworden sind.



Das Kleid ist nach dem selben Schnitt wie schon mein Bielefeldkleid genäht, Burda 8/2007. Allerdings habe ich dieses Mal die Ballonform weggelassen und das Kleid nach unten hin etwas schmaler gemacht. Ich mag den Schnitt sehr gerne. Den großen Ausschnitt, die kleinen Ärmelchen und natürlich die Taschen, auf die ich auch dieses Mal nicht verzichtet habe.
 

Es ist schmal geschnitten, aber nicht eng und somit ganz wunderbar bequem. Den Schnitt kann ich wirklich sehr empfehlen, ich überlege sogar selber, ihn noch einmal zu nähen, für den Winter - Karokleider kann man ja nicht genug haben.... Aber erst einmal freue ich mich noch über den zurückgekehrten Sommer. Ob es beim MMM schon herbstlich zugeht? Bitter hier entlang!